Was ist Weizenallergie?

Was löst die Weizenallergie im Körper aus?

Bei der Allergie reagiert das Immunsystem falsch. Es bildet Abwehrstoffe (in diesem Fall IgE = Immunglobulin E) gegen das harmlose Weizeneiweiß. Die allergische Reaktion tritt erst bei der Verdauung der Getreideprodukte im Dünndarm auf. Dann werden rund 40 Allergene freigesetzt, die unter der Schale des Weizenkorns sitzen und hitzeresistent sind. Durch Backen oder Kochen werden sie nicht unschädlich gemacht. Der Körper des Menschen erkennt die Weizen-Allergene, produziert IgE und reagiert entzündlich, was die entsprechenden Symptome auslöst. Diese sind vielfältig und machen sich in unterschiedlichen Zeitabständen bemerkbar - entweder sofort oder erst nach Stunden, manchmal sogar erst nach Tagen. An folgenden Symptomen ist die Weizenallergie zu erkennen:

  • Schwellung, Jucken und Kratzgefühl in Mund, Rachen, Nase und Augen
  • Atemnot bis zum Asthma (typisches “Bäckerasthma”)
  • Neurodermitis und Nesselsucht (Urticaria) mit Quaddeln und starkem Juckreiz
  • Magen-Darm-Krämpfe, Übelkeit und Erbrechen, starke Blähungen und Durchfall, Entzündungen im Darm


Die Extremausprägung wäre der allergische Schock (Anaphylaxie), Betroffene müssen sofort in die Notaufnahme gebracht werden. Auch ohne dieses schwerste Ereignis muss eine Weizenallergie zunächst behandelt werden, darüber hinaus müssen Betroffene strikt Weizenprodukte meiden. Eine unbehandelte Weizenallergie führt zu Nährstoffdefiziten, weil die Darmzotten beschädigt werden und andauernde Durchfälle die Nährstoffaufnahme behindern.

Wie häufig ist die Weizenallergie?

Es ist eine der häufigsten Getreideallergien von Kindern, die aber bei Erwachsenen nur selten auftritt. Leider gibt es keine gesicherte Datenlage, jedoch haben Forschungslabore festgestellt, dass 95 % aller Menschen aus allen Altersgruppen auf Weizen reagieren, wobei nur ein verschwindend geringer Prozentsatz allergische Symptome zeigt. Schätzungen gehen von einem niedrigen einstelligen Prozentsatz echter Weizenallergiker aus, die in der Regel minderjährig sind. Dass auf Weizen so starke Reaktionen erfolgen, verwundert nicht: Es ist das am meisten domestizierte und behandelte Getreide. Diese dominierende Stellung von Weizen in unseren Grundnahrungsmitteln erzwingt bei echter Weizenallergie eine erhebliche Umstellung in der Ernährung. Weizenallergie und Zöliakie

Weizenallergie ist keine Zöliakie. Diese bedeutet eine Gluten-Überempfindlichkeit (glutensensitive Enteropathie). Gluten oder Klebereiweiß ist in vielen Getreidearten enthalten und eine Grundlage für die Backfähigkeit von Mehl. Beim Verdacht auf eine Weizenallergie wird in Labortests die Zöliakie zunächst ausgeschlossen, danach schließen sich weitere Tests an. Betroffene oder die Eltern von betroffenen Kindern können ein Beschwerdetagebuch führen, der Arzt lässt einen Haut-Pricktest auf Weizen durchführen. Diese Pricktests sind übliche Allergie-Tests, die Haut wird angeritzt (geprickt) und mit dem Allergen kontaminiert. Die nachfolgende Reaktion belegt die Allergie oder schließt sie aus. Abgesehen davon ist es wichtig, die Ernährung komplett umzustellen. Sie finden weizenfreies Brot bei bioLöwe in unterschiedlichsten Sorten. Achten Sie bitte darauf, dass bei nachgewiesener Weizenallergie nur eine glutenfreie Ernährung zu empfehlen ist. bioLöwe wird das Sortiment um diese Produkte erweitern.

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